Eine Bierzapfanlage ist wirklich eine lohnenswerte Anschaffung, denn schließlich wissen nicht nur die Freunde des guten Biers, dass ein frisch gezapftes Bier um Welten besser schmeckt, als ein einfaches Dosen- oder Flaschenbier. Das ist überhaupt kein Vergleich. Doch ein frisch gezapftes Bier in der Kneipe oder generell in der Gastronomie hat natürlich einen vergleichweise höheren Preis, als ein einfaches Flaschenbier. Da lohnt sich die Investition in eine Bierzapfanlage natürlich gleich doppelt. Man kann mit einer eigenen Bierzapfanlage nicht nur jederzeit ein wirklich gutes, frisch gezapftes Bier wie in der Kneipe genießen, man spart auch noch Geld dabei.

Eine Bierzapfanlage kühlt das in ihr vorrätige Bier auf die optimale Temperatur. Somit bleibt das Bier länger frisch.

Eine gute Zapfanlage sollte natürlich auch technisch entsprechend ausgestattet sein. Da eine Zapfanlage auch keine ganz billige Anschaffung ist, sollte man die Augen beim Kauf schon auf haben.

Was wird also für den Aufbau einer funktionstüchtigen Bierzapfanlage benötigt? Auf jeden Fall benötigigen fast alle Bauelemente eine SK-Nummer.

Zunächst einmal benötigt man ein Bierfass. Bierfässer gibt es in unterschiedlichen Größen mit unterschiedlichem Fassungsvermögen. Dabei variiert die Füllmenge zwischen 15 und 50 Liter. Das Material besteht aus Edelstahl. Gelegentlich sind manche Bierfässer auch mit einer Gummischicht verkleidet. Diese soll das Fass von außen vor Beschädigungen schutzen. Zudem sorgt die Gummischicht auch dafür, dass das Bier länger kühl bleibt, als bei Fässern ohne diese Gummischicht. Der Nachteil besteht hier allerdings darin, dass das Bierfass anschließend auch länger zum Runterkühlen braucht.

Des Weiteren wird ein Keg-Kopf benötigt. Dabei ist zu berücksichtigen, dass es verschiedene Keg-Köpfe gibt und die Wahl des Keg-Kopfes von der jeweiligen Biersorte abhängig ist.

Kommen wir zur Bierleitung. Die Bierleitung befördert das Bier im Bierfass erst zum Schankhahn. Dabei kann die Bierleitung aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Beispiele für solche Materialien sind Edelstahl, Kunststoff und Zinn. Üblich ist jedoch die Verwenung von Leitungen aus Kunststoff.

Ein weiteres wichtiges Element ist der Schankhahn. Es gibt viele unterschiedliche Schankhähne, zwischen denen man wählen kann. Beispiele für solche Schankhähne sind der Kugelhahn, der Kompensatorhahn, der Kükenhahn und der Kolbenhahn.

Die CO2-Flasche enthält Kohlendioxid. Sobald das Kohlendioxid aus der Flasche entnommen wird, geht es vom flüssigen in den gasförmigen Zustand über. Wichtig ist, dass Sie die Flasche hinstellen. Unter keinen Umständen dürfen Sie die Flasche jemals hinlegen, da dies tödliche Folgen haben kann! Aus diesem Grund sollte die Flasche auch stets in einem Flaschenhalter verwahrt werden und gegebenenfalls auch mit einer Kette gesichert werden, um sie vor dem Umfallen zu schützen. Selbst bereits benutzte Flaschen müssen stets mit einer Schutzkappe gelagert werden. Außerdem sind CO2-Flaschen auch stets vor Wärme und Sonnenstrahlen zu schützen.

Der Hauptdruckregler einer Bierzapfanlage begrenzt den druck der CO2-Flasche. Mit dem Hauptdruckregler regulieren Sie selbst den Druck, der zum Fass durchkommen soll.

Des Weiteren benötigen Sie einen Kühlschrank der entsprechenden Größenordnung, um Ihre Fässer zu lagern.

Auch wenn die Anschaffung einer eigenen Bierzapfanlage zunächst mit einigen Mühen verbunden ist, so lohnt sie sich doch in jedem Fall! Es sollte allerdings stets Vorsicht im Umgang mit den dazugehörigen CO2-Flaschen geboten sein.